11. März 2020 // Zurück zur Übersicht

Rammarbeiten auf PKV-Gelände ab 16. März

Nach dem Umbau der Papiermaschine 4 wird diese Maschine im Laufe des Jahres mit einem neuen Rollenschneider ausgestattet – dafür muss die PKV ihre Halle verlängern.

Varel. Rammarbeiten für diese Verlängerung finden auf dem Werksgelände ab dem 16. März und maximal bis Ostern statt. In aller Regel wird die Ramme im Zeitraum zwischen 07:00 Uhr und 18:00 Uhr eingesetzt, allerdings nicht durchgängig – auch längere Unterbrechungen sind möglich. Gerammt wird ausschließlich werktags. Die PKV rechnet durch die Rammarbeiten mit Baustellengeräuschen im normalen Ausmaß. Erschütterungen dürften außerhalb des Werksgeländes nicht zu spüren sein. Allein schon wegen der sensiblen eigenen Kraftwerkstechnik ist die PKV bemüht, solche Erschütterungen soweit möglich zu verhindern.

Bei diesen Arbeiten werden rund 180 Betonpfähle in einer Länge bis zu 17 Meter gerammt, sie bilden das Fundament für einen Anbau an die Halle der Papiermaschinen 4 und 5. Die Papiermaschine 4 war in den vergangenen Wochen umgebaut worden. In dem Anbau wird ein neuer Rollenschneider Platz finden – diese tonnenschwere Maschine teilt die große „Mutterrolle" aus der Papiermaschine in mehrere kleinere Rollen in den von Kunden gewünschten Breiten. Der Rollenschneider selbst soll im Herbst im Rohbau installiert werden, die Arbeiten am Anbau und die Inbetriebnahme der Maschine werden im Laufe des Jahres 2021 abgeschlossen sein.

Die Papier- und Kartonfabrik Varel (PKV) wird ihr Werk in den kommenden Jahren zu einer Produktionskapazität von einer Million Tonnen Wellpappen-Papiere sowie Karton weiterentwickeln. Rohstoff hierfür bleibt – wie schon seit 1950 – recyceltes Altpapier. Gleichzeitig verbessert die PKV durch zahlreiche Investitionen weiterhin ihre Energieeffizienz. Zur Stärkung und Modernisierung des Standorts setzt das Unternehmen derzeit ein siebenjähriges Strategieprogramm mit einem Volumen von insgesamt rund 280 Millionen Euro um.


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